Tantra Blog der Advaita Tantra Schule

5. Juni 2012

Hilfe für den vorzeitigen Samenerguss= “ejaculatio praecox” -Potenz steigern mit Körperarbeit

Mann tendiert zu “ejaculatio praecox”, wenn er innerhalb von drei bis fünf Minuten sexueller Betätigung “kommt”.

In meiner mehr als drei Jahrzehnte währenden Arbeit als Seminar-Leiterin wurden mir immer wieder Fragen wie die unten  gestellt.

Falls e s dich betrifft, der gerade hier liest: du bist nicht allein. Männer sprechen untereinander selten über diese Thema, weil sie es als “ehrenrührig” empfinden, die Eigenbeurteilung ihre Männlichkeit daran knüpfen.  Viel quälen sich damit ein ganzes Leben, ohne Hilfe zu suchen oder sie suchen Hilfe und finden keine – doch es gibt gute Neuigkeiten:

Mit bioenergetisch-tantrischer Körperarbeit kann die Potenz gesteigert werden!

Hier die anonym gestellte Frage eines Teilnehmers  des Orgasmus-Seminars, die sehr typisch ist:

  “Ich habe erst seit  eineinhalb Jahren regelmäßig Sex. Früher kam ich immer gleich, heute geht es etwas länger. Es ginge sogar sehr lange, aber dann ist es langweilig. Meine Freundin liebt es, wenn ich sie richtig „rannehme“. Aber sobald ich zu einer Serie von  mehreren schnellen Stößen ansetze, und es anfängt, richtig Spaß zu machen, komme ich sofort. Dies macht den Sex zunehmend problematisch und ich sehe darin zwei Probleme: 1. fehlt mir der Spaß  2. Fehlt er meiner Freundin. Was kann ich tun?”

Die Worte „früher kam ich immer gleich“  deuten auf die wohl häufigste  männliche Einschränkung für befriedigenden Sex: die „ejaculatio praecox“ – die vorzeitige Ejakulation oder den vorzeitigen Samenerguss.  Auf der körperlichen Ebene bedeutet das, dass die inneren Beckenbodenmuskeln so sehr chronisch angespannt sind, dass eine permanente Übererregung vorhanden ist, die aber nicht registriert wird, weil sie schon immer da ist und war.

Die chronische Verspannung der Beckenbodenmuskulatur kann mit mit der tantrischen Beckenatmung, bioenergetischen und yogischen Übungen dauerhaft behoben werden. Diese Methoden werden im Advaita-Tantra vermittelt und können nach dem Erlernen auch selbstständig praktiziert werden..

Zunächst ein Mal die Beschreibung möglicher  früher bis sehr früher Ursachen:

„Die Ursachen können unter Umständen, je nach Biografie, sehr früh im Leben des Säuglings, Kleinkindes angelegt werden. Bei der Sauberkeitserziehung  entstehen oft schon die Grundlagen für eine gestörte, gehemmte oder sogar schwer traumatisierte Sexualität. Falls die Mutter oder Pflegeperson selbst sexuell unterdrückt ist, weil sie repressiv erzogen wurde, unter Umständen sogar einen geheimen Ekel vor den Exkrementen des Säuglings hat, dann wird sie dazu tendieren, das Kind schnell zu versorgen, oder auch ein wenig ruppig und hart anzufassen.

Wenn dann noch die ersten genitalen Entdeckungen des Kindes dazu kommen, die sie unterbinden will, indem sie seine Hand wegstößt oder heftig „Bah, bah, das macht  man nicht“ in herrischem Ton sagt,  dann wird das Kind, das zu Beginn seines Lebens noch sehr offen und sensibel ist, sich aber nicht ausdrücken kann, zum Beispiel selbst Ekel entwickeln vor dem eigenen Körper, vor den eigenen lustvollen Impulsen, vor Kot und Urin, und sogar vor der Berührung durch eine Frau. Diese Entwicklung ist langwierig und sehr unterschwellig, oft dem erwachsenen Mann nicht mehr bewusst.

 Auch wenn die Mutter gefühlskalt ist, teilt sich die Kälte den Genitalien mit bei der Berührung. Ist die Mutter vielleicht  sogar verborgen aggressiv, dann kommt die Angst dazu, die ein solches Verhalten bei einem wehrlosen kleinen Wesen erzeugt. Die Erfahrungen der ersten vier Lebensjahre werden im Stammhirn zu Urimpulsen. Im Grunde sind nur zwei Reaktionen bei unangenehmen Erfahrungen oder Gefahr möglich: Flucht oder Angriff. Beides ist für das Kleinkind nicht möglich, deshalb bleibt ihm nur die Kontraktion der kleinen Muskeln, das Anhalten des Atems und natürlich Schreien – was ihm aber unter Umständen auch abgewöhnt wird mit diversen Sanktionen. Zum Beispiel haben Generationen von Müttern nicht auf das Schreien ihrer Kinder gehört, weil man das Kind so „verwöhnen“ würde. Bis jetzt stimmt das für beide Geschlechter, Mädchen wie Buben.

Bei den kleinen Jungen kommt ein wesentlicher Faktor dazu: sie werden im Allgemeinen später sauber als die kleinen Mädchen. Da gibt es dann eine Menge Motivation für den Kleinen, der Mama „nicht mehr so viel Arbeit“ zu machen. Bevor der Kleine vom Schließmuskel her dazu in der Lage ist, verkrampft er den ganzen Urogenitaltrakt, damit Mama sich freut. Er wird gelobt und geliebt! Alle Muskeln im Beckenboden, die Peniswurzel, der Anus, sogar auch Bauch und Zwerchfell werden angespannt. Durch die chronische Muskelanspannung wird die Atmung automatisch flacher, deswegen werden dann auch „Krachmachen“, Beweglichkeit und sexuelle Impulse mit eingeschränkt. Das kam zumindest einer sehr großen Anzahl sexuell unterdrückter oder missbrauchter Mütter sehr entgegen:

Fertig ist der brave, saubere und anständige kleine Bub. Das passte doch wunderbar ins Erziehungskonzept!

In der Pubertät kann dann noch Folgendes passieren:

Wegen seines sehr hohen Testosteronspiegels kann der Heranwachsende nicht anders, als ab und zu oder auch häufiger zu masturbieren. Die Mutter erwischt ihn oder macht Bemerkungen wegen seiner befleckten Bettwäsche. Im schlimmsten Fall verhöhnt sie ihn wegen seiner nächtlichen Abenteuer. Fertig ist der Praecox – Mann, der schon vorher prädestiniert war wegen seiner Sauberkeitserziehung. Der inzwischen chronisch verspannte Beckenboden und die Peniswurzel erlauben nur noch eine sehr geringe Erregung. Ein so vorprogrammierter Mann wird Schwierigkeiten haben, überhaupt zu erigieren oder er ergießt seinen Samen innerhalb von fünf bis zehn Minuten.

Das hat dann zur Folge, dass er keine Frau befriedigen kann, die selbst halbwegs gesund ist und orgasmusfähig. Sie denkt, es hängt an ihrer mangelnden Schönheit. Sie entwickelt Minderwertigkeitsgefühle, verachtet ihn, weil er sie als „Spucknapf“ benutzt hat und weiß nicht so recht, wie  sie mit der Situation umgehen soll. Vielleicht behauptet sie, es mache ihr nichts aus. Das mag auch stimmen, wenn das alles ein Mal oder ab und zu vorkommt. Aber, wenn sich das häuft, wird sie frustriert und streitlustig. Es macht ihr nur wirklich nichts aus auf die Dauer, wenn sie selbst sexuelle Schwierigkeiten hat und mit ihm einen unbewussten „Nichtangriffspakt“ geschlossen hat.

Sein Selbstwertgefühl ist schon im Keller, wiederholte schlechte Erfahrungen mit keiner, einer instabilen oder  sehr kurzen Erektion nagen am Grundgefühl seiner Männlichkeit.  Entweder er spaltet diese Tatsachen ab, kaschiert sie, indem er zum Beispiel sich daran gewöhnt, die Partnerin manuell oder oral zu befriedigen oder er kompensiert mit Höchstleistungen in anderen Lebensbereichen.  Je nach eigenem Entwicklungsstand spielt die Partnerin mit oder lässt sich scheiden oder erträgt es, weil sie es im schlimmsten Fall nicht besser kennt.“

(Zitat aus „Wenn Mann nicht kann“, erschienen in der Zeitschrift „Matrix“ Advaita Maria Bach)

Damit der Fragende seine Lust genussvoll spüren kann, müssen die Beckenbodenmuskeln entspannt werden, einen Tonus entwickeln. Sexuelle Spannung zu genießen, die Potenz steigern zu wollen um ihrer selbst willen, nicht, um der Frau zu gefallen, erfordert lockere Muskeln, sonst ist der Mann permanent so kurz vor dem Höhepunkt, dass es nur noch um die Entladung geht – der Weg dahin ist aber die Länge des Liebesaktes. Eine gesunde Frau, die selbst keine Orgasmus -Störungen hat, braucht ungefähr zwanzig Minuten, um selbst zum Orgasmus zu kommen durch genitale Stimulation, nicht drei bis fünf!

Hat sie aber die leidigen Störungen, kann es für sie bis zum ersehnten Höhepunkt erheblich länger dauern, womit unser Liebhaber dann erst recht überfordert ist.

In unsrem speziellen Fall hier möchte die Frau „rangenommen“ werden – was eventuell auf eine Konditionierung hindeuten könnte, die einen aggressiven Stil des Mannes bevorzugt. Die Implikationen dafür sind so selten nicht anzutreffen – aber darauf gehe ich jetzt an diesem Platz nicht ein.

Er schreibt weiter, dass es bei längerer Dauer der Stöße schnell „langweilig“ wird. Das deutet auf abgekoppelte sinnliche Empfindungen hin, das heißt, die Bewegungen werden mechanisch – und er kommt, schon wieder zu früh..

Frustration für beide Beteiligten ist die Folge, auch die Ursache für so manche Ehe, die in allen anderen Aspekten des Zusammenlebens vielleicht in Ordnung ist – aber nicht im sexuellen..

Doch die bioenergetisch-tantrische Körperarbeit gibt die notwendige Hilfe:  allmählich kann die erotische Spannung selbst als lustvoll empfunden werden,   und vor allem: mehrere Stöße werden nicht „langweilig“, weil die Gefühle durch das Nervensystem zum Gehirn geleitet werden. Dann gibt es noch zahlreiche Übungen, z. B. die PC-Muskel-An-und Entspannung, die ein genitalmuskuläres Work-out darstellen; tantrische Übungen zur Achtsamkeit und Verlangsamung erhöhen die Wahrnehmung des größten Geschenks für uns Sterbliche: den Orgasmus, das Abtauchen in Seligkeit, das Verschwinden des Alltagsbewusstseins, sei es für eine kleine Zeit.

Diese Übungen, die Mann dann auch selbstständig praktizieren kann, vermittle ich in meinem Orgasmus –Seminar.

Das nächste findet statt vom 6. -8. Juli,  im Odenwald, hier auf dieser Seite zu finden unter „Termine“.

http://www.advaita-tantra.de/screens/german/viewdate.php?title=Orgasmus

Was kannst du tun? Dir diese Übungen vermitteln lassen, fleißig üben – und die Resultate genießen..

Mehr dazu:http://www.advaita-tantra.de/wordpress/2011/05/

http://www.advaita-tantra.de/wordpress/sexualitat/die-nachste-frage-zum-thema-orgasmus/

http://www.advaita-tantra.de/wordpress/2010/09/

 

 

Was hat Liebe mit Orgasmus zu tun? ..zum Beispiel

Preis 16 € bei ihr selbst zu bestellen

 

20. Juli 2011

Orgasmus ohne Liebe

Galaxie als Metapher für den Orgasmus

Advaita beantwortet vier Fragen zum Thema Orgasmus 16 € hier im Shop

Ganz genau lautet die Frage: Wenn ich einem Mann mitteile, dass ich ihn nicht liebe, dann öffnet sich bei mir das Tor. Wäre ich aber ernsthaft verliebt, dann laufe ich weg und in meinem Körper tut sich nichts. Wie löse ich das ? Wie komme ich aus diesem Muster raus?
Ganz offensichtlich geht es hier um die Angst vor der Liebe, oder vielmehr die Angst vor der Verbindung von Lust und Liebe. Vor Verbindlichkeit, vor der tiefen Berührung des Herzens.
Der Orgasmus wird bei dir verknüpft mit einer Risikoangst, wenn es wirklich um eine tiefere Verbindung ginge. Die Lösungsfrage dreht sich um den Punkt in deinem Leben, an dem sich die Liebe von der Lust, vom Sex getrennt hat. Du hast es geschafft, Nähe vom Sex zu trennen.
Wahrscheinlich in der Kindheit, durch übergriffiges Verhalten einer Person aus deinem Umfeld hast du gelernt, den Sex zuzulassen und gleichzeitig innerlich auszusteigen. Das ist ein relativ häufiges Phänomen. Es ginge darum, die Urszene zu finden, am besten durch Körpertherapie.

Doch ist es auch wichtig, dass du dich selbst fragst, wie erfassend der Orgasmus, den du “ohne Liebe”hast, denn auch wirklich ist. Ist dein ganzer Körper in einem Beben oder ist der Orgasmus eher
auf die Klitoris konzentriert?
Wenn du an Liebe denkst, welche Angst genau hast du? Vereinnahmt zu werden, verlassen zu werden, ausgenutzt zu werden, verraten zu werden, betrogen zu werden?
Was ist so gefährlich an der Liebe, die dir vorgelebt wurde, das du meinst, die Kontrolle darüber nicht aufgeben zu können?
Oder gab es Vorbilder in deiner Jugend für abgetrennten Sex?
Haben deine Eltern vielleicht der Umwelt eine gute Ehe vorgespielt, aber dann hast du eines Tages Pornohefte unter dem Sofa gefunden?
Hatte einer deiner Eltern oder beide ein Verhältnis, eine Affäre, war “untreu”?
Gab es einen Unterschied von Schein und Sein?
Wieso kannst du der Liebe nicht vertauen?
Was ist an Männern nicht vertrauenswürdig?
Beantworte dir diese Fragen, vielleicht schriftlich, so spontan wie möglich. Sei absolut ehrlich.
Finde deinen inneren Konflikt, deine Widersprüche.
Es geht um deine Projektionen, die Resultate von Erfahrungen sind, die vielleicht verdrängt wurden.
In der Tiefe geht es um das Thema Männerhass. Es kommt dir vielleicht übertrieben vor, meine Erfahrungen haben aber gezeigt, dass hinter einer solchen Abtrennung von Körper und Herz zum Beispiel der Satz steckt: “Du kriegst mich nicht.” Spiele damit. Kommt er dir bekannt vor?
Ist das ein Gefühl, dass dich vor Ohnmacht rettet?
In deinem Leben: wie kommst du mit Männern aus? Mit dem Chef? Hast du vielleicht besondere Probleme mit männlicher Autorität?
Hast du männliche Freunde? Wiesehen diese Freundschaften aus?
Deine Beziehungen? Ist es nicht möglich, wenn du einen Mann länger kennst, dass du deinen Widerstand aufgibst?
Ich hoffe, es hilft dir weiter, dir diese Fragen zu stellen.

10. Mai 2011

Woher kommen die Orgasmusblockaden?Wo können sie sitzen?

Über das “Orgasmus-Seminar” hätte ich genau so schreiben können: “Orgasmusblockaden”.
Aber dann wäre die Resonanz nicht so groß gewesen. Wer bekennt sich schon gerne dazu, sexuell blockiert zu sein?
Es gibt relativ wenige Ursachen, die doch häufig verdrängt sind.
1) eine sexuell repressive Kindheit mit vielen sexuellen Verboten und Gewalt. Diese Verbote wirken auch – was sehr häufig vorkommt- durch Ignoranz der pubertären Entwicklung in der Familie. 95% aller Teilnehmer erklärten auf Nachfrage, dass Sexualität niemals Thema gewesen sei in der Familie. Die Frage nach Unterdrückung hätten sie verneint, weil es eben “kein Thema” war. Gerade darin besteht aber die Unterdrückung, neben den Szenarien, in denen die Sexualität verteufelt wurde. Das kommt heute seltener vor, obwohl das in ländlich-konservativen Gegenden mit katholischem Einschlag noch üblich sein kann.
Das Verschweigen eines so wichtigen Themas kommt einer Unterdrückung gleich. In einem solchen Klima wird auch wortlos mitgeteilt, atmosphärisch vermittelt, dass man sich ein Sich-Gehen-Lassen
besser verbietet, den “was sollen denn die Leute denken?” Obwohl “die Leute” nie gefragt werden, was sie denken! Der Orgasmus bedeutet aber die Hingabe an die Reflexe des Körpers, der Lust erleben will.
Vor allem Frauen wurde und wird in fast allen Weltreligionen die Lust als nicht ehrbar vermittelt.
Wenn eine Frau zu ihrer Lust steht, dann wird sie eher als Hure gesehen. Oder passen die Worte lustvoll und ehrbar zusammen? Der Gewohnheit nach eher nicht..
Erschütternde Dramen und Kindheitsszenarien zeigen sich, wenn man mit wirklich aufdeckender Körpertherapie an diesem Thema arbeitet. Die ganze Verlogenheit der Gesellschaft kommt dabei zum Vorschein, manifestiert durch Individuen, Mütter und Väter, Priester, Pfarrer, Erzieher.
Teilweise ergötzen sie sich missbräuchlich an der kindlichen Sexualität, die sie offziell verdammen.
Das ruft Blockaden hervor, deren Ursachen meistens verdrängt sind und in mühsamer Kleinarbeit ins Bewusstsein und die Erinnerung geholt werden müssen..erinnern wir uns an die Missbrauchsskandale, die vor fast zwei Jahren die Republik erschütterten, von deren Verfolgung man heute aber leider wenig hört.
Laut Alexander Lowen ruft auch Schlagen auf den Po sexuelle Blockaden hervor, weil dann diese Körperregion traumatisiert wird.
2) ein reelles sexuelles Trauma
Das Erleben von übergriffigen Erwachsenen bis hin zum Missbrauch. Es ist bekannt, dass sich die Opfer selbst schuldig fühlen, was die Aufdeckung sehr erschwert. Wenn sich das Kind an Lustgefühle bei der Tat erinnert, gibt es sich selbst eine Mitschuld. Das führt zur emotionalen Verwirrung.,die sich im erwachsenen Leben fortsetzt. Spätestens seit den Skandalen ist klar, dass sich das sehr viel häufiger abspielt, als man denkt. Ich halte den Missbrauch nach wie vor für die am wenigsten geahndete Straftat.
Sehr häufig schwört der Täter das Kind auf “unser Geheimnis”. Das Kind fühlt sich manchmal sogar geehrt und das Tabu wirkt fort. Abspaltung und Verdrängung sind die Folge.
Weit unterschätzt wird auch der Missbrauch von kleinen Jungen.
Ich empfehle immer wieder den Film “Das Fest” von Lars von Trier, der aufzeigt, wie das System Familie
mit dem Thema umgeht: die Opfer werden zu Nestbeschmutzern umerklärt- ohne Reue der Täter.
http:/de.wikipedia.org/wiki/Das_Fest_(Film)
hier noch ein Link, der etwas burschikos, aber dennoch nett bebildert, Wahres und Wissenschaftliches zum Thema breit hält:
“http://www.jolie.de/bildergalerien/15-dinge-die-sie-ueber-den-orgasmus-wissen-sollten-281738.html”>
Und wo sitzen die Blockaden?
Im Kopf natürlich auch: unbewusste Schuldzuweisungen, oder Angst vor dem Schmerz, der das Thema bedeutet bei verdrängter Traumamtisierung. Der Orgasmus bedeutet eine Öffnung. Wenn man sich öffnet, kommt alles herein, wie bei einem geöffneten Fenster. Die Blockade kann man mit einem Fenster vergleichen, das geschlossen wird, um Regen und Sturm auszuschliessen.
Aber dann sitzen die Blockaden durchaus auch in den Genitalien, die verspannt sind.
Der Bioenergetik nach halten chronsiche Muskelverspannungen verdrängte Gefühle fest.
Manchmal ruft auch eine ruppige Sauberkeitserziehung genitale Verspannungen hervor, die so alt sind, weil sie so früh hervorgerufen wurden.
Dann gibt es noch die Verspannungen, die den ganzen Körper durchziehen und natürlich auch das selige Loslassen verhindern. Ein guter Orgasmus durchströmt den ganzen Körper, den ganzen Menschen und berührt auch seine Seele. Die Tantriker meinten, dass dieser Zustand der Erleuchtung sehr nahe sei, befreit von den Fesseln des Verstandes. Und so können Mann und Frau “den Pfad der Befreiung” gehen..
Wir haben in unserer Arbeit gute Erfahrungen gemacht mit Bioenergetik in der Therapie und die Krönung sind dann die tantrischen Rituale. Da wird die orgasmische Energie kontrolliert, um sie auf höheren Ebenen wirksam werden zu lassen. das empfehle ich nur denen, die orgasmisch sind.
sonst verwechselt das Unbewusste noch Kontrolle mit Unterdrückung statt Erhöhung!

20. April 2011

Migräne/Kopfschmerzen nach dem Orgasmus

Hier die nächste Frage.
Wie ist es erklärbar, dass ich eine Zeit lang jedes Mal nach dem Orgasmus Kopfschmerzen bekam für den Rest des Tages? War ich mehr verspannt als entspannt?
Das ist eine Beschwerde, die relaitiv häufig genannt wird. Manche Frauen bekommen nicht nur Kopfschmerzen, sondern eine richtig heftige Migräne.
Dein Unbewusstes bestraft dich für den Genuss des Orgasmus mit gesundheitlichen Schwierigkeiten.
Beantworte dir selbst folgende Fragen:
Wie war das sexuelle Klima in deiner Kindheit?
Hast du jemals mitbekommen, dass deine Eltern sexuell/erotisch und zärtlich miteinander umgehen
vor den Kindern?
War das Klima zu Hause religiös? Sexfeindlich?
Bist du katholisch?
Wurde Sexualität als etwas Sündhaftes bezeichnet?
Oder vollkommen ignoriert?
Wie gingen deine Eltern mit deiner Pubertät um?
Machte ihnen deine Geschlechtsreife Angst?
Hast du deine Eltern jemals nackt gesehen?
Hast du das Gefühl, die Sexualität nicht mehr geniessen zu dürfen als deine Mutter, die verklemmt war?

Spiralnebel, metapher für Orgasmus

Orgasmusmetapher


Wahrscheinlich kommst nach der Beantwortung dieser Fragen zu dem Schluss, das du verdrängte Schuldgefühle hast. Verdrängt und abgespalten deshalb, weil du dich selbst für einen sexuell freien
und aufgeklärten Menschen hältst und vielleicht sogar dieselbe Meinung von deinen Eltern hast.
Während meiner Arbeit habe ich oft fesgestellt, dass viele Familien ein pseudoliberales Verständnis
von Sexualität haben. Es gibt keine Verdammung an der Oberfläche, sondern direkt darunter, sie zeigt sich eher in Ignoranz oder dem Ausblenden kontrovers besetzter Themen. Darin, dass gewisse Vokabeln, Signalwörter in familiären Konversationen eben einfach erst gar nicht vorkommen.
Die Kopfschmerzen oder die Migräne sind eine Methode der Autoagression, der Selbstbstrafung
für deine Schuldgefühle beim Sex. Morgends ist das Unbewusste am akivsten, weil wir dann direkt aus dem Schlaf kommen, deshalb setzeb dann die Kopfschmerzen ein.
Es kann helfen, zusätzlich zur Erforschung der negativen Glaubenssätze, in der Therapie mit bionergetischen Übungen die Wahrnehmung iin den Unterleib zu schicken und dort zu halten.
Die Kopfschmerzen/Migräne sollen dich davon abhalten, den Kontrollverlust zu geniessen, den ein Orgasmus bedeutet. Orgasmus ist ein anderes Wort für Vertrauen – in dich, den Partner, das Leben, deinen Körper, die Liebe, das Loslassen! Ja, duwarst mehr verspannt.

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